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Sportartübergreifender Grundlehrgang für Schüler
ab 9. Klasse – Schülerassistentenausbildung Sport

Schülerassistentenausbildung

Vom 10. bis 14. Oktober 2016 findet die Schülerassistentenausbildung des SSB Leipzig, des KSB Landkreis Leipzig und des KSB Nordsachsen in der Sportschule „Egidius Braun“ in Leipzig statt. 21 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren nehmen teil.

Zwei Teilnehmer fassen jeden Tag in einem kurzen Blog zusammen, der hier veröffentlicht wird:


BLOG 10.10.2016 – Montag

Wir -21 Jugendliche- starteten heute unsere Ausbildung zum Schülerassistenten Sport in der Sportschule Abtnaundorf. Der Anfang war noch sehr gewöhnlich: Anreise, Zimmer beziehen, Belehrung. Aber dann ging es auch schon los mit einer Menge Kennenlernspiele, Partnerinterview, ein Steckbrief von jedem und Vorstellen in der großen Runde. Nach dem Mittagessen ging es bewegter in Kleingruppen weiter. Während die einen die Umgebung mittels GPS-Daten erkundeten – im Grunde eine technisch ausgeweitete Schnitzeljagd- , übten sich die anderen im Aufbau und im Balancieren auf der Slackline. Freundlicherweise wurde die Slackline auch wieder abgebaut, so dass jede Gruppe in den Genuss des selbständigen Aufbauens kommen konnte. Nach der letzten Mahlzeit des Tages wurde unsere Sportlichkeit auf die Probe gestellt. Spiele in Variationen standen auf dem Plan, in unserem Fall Brennball und Völkerball. Für die einen war es eher anstrengend, für die anderen ruhig. Insgesamt war dieser Tag ein guter Auftakt für diese Woche.
Felix und Brandon

 

BLOG 11.10.2016 – Dienstag

Früh um 9.00 Uhr ging es für uns los. Die Ideensammlung von verschiedenen Projekten war im Gange. Mittags trieb der Hunger vielen von uns viele gute Ideen in die Köpfe, so dass wir alle pünktlich Mittagessen konnten. Am Nachmittag ging es an die Aufgabe, anderen Teilnehmern ein Spiel zu erklären und zu präsentieren. Das war für manche eine kleine Herausforderung, doch es haben alle geschafft und danach kamen auch alle mit einem Lächeln aus der Sporthalle. Mit unseren Projekten ging es kreativ nach dem Abendessen weiter. Wie diese umgesetzt werden, werden wir morgen sehen.
Sina

BLOG 12.10.2016 – Mittwoch

Heute am Mittwoch, übrigens Berchfest, mussten wir wie immer zu früh aufstehen. Danach gab es jedoch glücklicherweise Essen, genaugenommen Frühstück. Dann gab es eine angenehme Überraschung – eine neue Referentin! Diese meinte: „Wir gehen zur Erwärmung raus!“ Jedoch sollten wir vorher Atmung und Puls messen (sehr amüsant). Durch die Bewegung an frischer Luft sind wir trotz des leichten Regens die Müdigkeit los geworden. Nach Spätzle mit Hühnchen und einer kurzen Mittagspause nutzten wir die regenfreie Zeit um uns wieder draußen zu bewegen- diesmal zum Thema Geschicklichkeit. Es folgten die durch die Gruppe selbst organisierten Projekte: „Pausen- und Schulhofspiele“ und das Sportturnier „FRUNIHO“ mit Frisbee und Unihockey. Es war super spaßig und die Mannschaften waren hochmotiviert. Dies war ein guter Tag.
Tim & Josa

 BLOG 13.10.2016 – Donnerstag

Am Anfang unseres anstrengenden Tages hatten wir wie jeden Morgen zuerst Theorie. Dabei ging es um unseren Körper, die verschiedenen Muskeln und deren Aufgaben, welche uns unsere Referentin Nicole sehr bildhaft  geschildert und gezeigt. Später konnten wir uns selbst an verschiedenen Dehnungs- und Kräftigungsübungen probieren. Das anschließende Mittag war dringend nötig, weil schon alle während des Unterrichts  ziemlich Hunger hatten und deshalb bis zu 3 Packungen Pfefferminzbonbons gegessen haben ( auch wenn wir hier keine Namen nennen wollen ;-)). Nach dieser Stärkung hatten wir nochmal ´ne Theoriephase und konnten uns danach während der Entspannungsübungen in unsere eigene Phantasiewelt begeben. Jetzt wollten alle eigentlich nur noch schlafen, da die vorherige Nacht nicht sooo lang gewesen war, dennoch mussten – oder durften, wie unsere Betreuer immer sagen – wir zum nächsten Projekt: den Staffelspielen. Dort wurden wir in Teams eingeteilt und machten eine sehr gute Figur, zum Beispiel beim unten der Bank durchkriechen…Nach den Staffelspielen gab es Abendessen, welches wir – vor allem weil es unser letztes gemeinsames war – ziemlich genossen und viel gelacht haben. Später konnten wir bei den beiden schönen Projekten (unser Abschlussfest und die Nachtwanderung) noch ein bisschen quatschen und gemeinsam Spaß haben. Um 23.00 Uhr waren wir dann letztendlich auf unseren Zimmern und einfach nur fertig! Das Schlimmste ist, dass wir noch Packen und für unsere Abschlussprüfung lernen müssen! Egal- wir werden es überleben- wenn auch nur knapp… Alles in allem war es aber ein witziger und interessanter Tag, den wir so schnell wahrscheinlich nicht vergessen werden.

Emma & Emma

Schülerassistentenausbildung 2015

Vom 12. bis 16. Oktober 2015 findet an der Sportschule „Egidius Braun“ in Leipzig die Schülerassistentenausbildung des SSB Leipzig, des KSB Landkreis Leipzig sowie dem KSB Nordsachsen statt. Insgesamt 21 Teilnehmer im Alter von 14 bis 17 Jahren nehmen teil.

Eine Zusammenfassung der ereignisreichen Woche findet ihr hier in unserem Wochenbericht.

Weiterhin haben täglich zwei Teilnehmer die Erlebnisse der Ausbildung in einem Blog nachfolgend zusammen gefasst:


BLOG 12.10.2015 – Montag

Mit dem Motto „Sport- der Dich bewegt!“ startete heute die Schülerassistentenausbildung 2015 des Stadtsportbundes Leipzig und der Kreissportbünde Nordsachsen und Landkreis Leipzig in der Sportschule „Egidius Braun“ Leipzig. Eine Woche lang sollen sich top motivierte Fußballer, Handballer, Kampfsportler, (Tisch-)Tennisspieler und Tänzer in Themen wie Sportbiologie, Gruppendynamik und Sportorganisation üben, um andere Seiten des Sports kennen zu lernen und diese auf das alltägliche Leben, ob Schule oder Sportverein, zu übertragen. Nach dem Einchecken stand am Montag das große Kennenlernen auf dem Plan. Neben obligatorischer Theorie durften die Sportler gemütlich Mittag fassen um sich auf das bevorstehende Geo-Caching am Nachmittag vorzubereiten. Kreativität zeigten die Teilnehmer beim Slackline-Balancieren und gemeinsamen Seilspringen. Nachdem im geschlossenen Kreise mit Trainerinnen Katja Pausch und Stephanie Schmidt sowie Praktikant Lars Mertin Abendbrot gegessen wurde, mussten sich alle einem sportlichen Grundlagentest unterziehen, welcher mit gemischter Begeisterung aufgefasst wurde. Spätestens nach diesem durfte jeder erschöpft und zufrieden ins Bett fallen und mit großer Erwartung auf den morgigen Tag einschlafen.

Timo & Oliver

 

BLOG 13.10.2015 – Dienstag

Nachdem der erste Tag schon wieder um war und alle die Nacht gut überstanden hatten, ging es erstmal mit Frühstück los. Pünktlich um 9 waren alle, vielleicht auch etwas müde, wieder im Seminarraum zusammen. Vor uns stand – zunächst unbekannt- Steffen.
Er brachte uns bei, wie man Veranstaltungen organisiert und Projekte vorbereitet. Diese Informationen sollen uns für unsere eigenen Projekte und deren Umsetzung helfen.
Die Zeit verging sehr schnell, schon kam der zweite Punkt im „Dienstags-Programm“: die Aufgaben und Anforderungen an einen Schülerassistenten. Hier konnten alle eigene Erfahrungen einbringen und sich in einer ersten Gruppenarbeit präsentieren. Bei der Zusammensetzung vom „Haus des Sports“ erfuhren wir, welche Institutionen zur gesamten Sportorganisation gehören und wer wofür zuständig ist.
Am Nachmittag hatte jeder Teilnehmer die Aufgabe, ein „Kleines Spiel“, welches vorher gezogen wurde, mit der Gruppe zu spielen. Dabei haben immer alle mit Begeisterung mitgemacht. Die Zeit verging wahnsinnig schnell, so das am Ende nur noch der 6-Minuten-Lauf vom Montag (eine Restaufgabe vom Deutschen Motorik Test am Montag) ausstand. Nach Murren und Maulen war auch dieser geschafft.
Endlich ging es zum Abendessen, und als alle wieder satt waren, stand der letzte Punkt auf dem Programm: die Vorbereitung der eigenen Projekte. Jede Gruppe saß beisammen und hat gebastelt und gearbeitet. 21.45 Uhr waren dann auch die letzten fertig und sind müde und erschöpft auf ihr Zimmer gegangen.

Pauline & Celine

BLOG 14.10.2015 – Mittwoch

Auch am dritten Tag stand als erstes das Frühstück auf der Tagesordnung. Nachdem jeder den Weg zum Essensraum gefunden und das Essen verspeist hatte, trudelten gegen 9 Uhr alle im Seminarraum zur ersten Einheit ein. Auch heute stand jemand unbekanntes vor uns: Nicole- eine erfahrene Sportlehrerin und Leichtathletiktrainerin aus Leipzig. Nicole ging mit uns den Anfang jeder Trainingseinheit – die Erwärmung durch. Es blieb dabei allerdings nicht nur bei „trockener“ Theorie, sondern ging auch in einen kleinen praktischen Teil über. Zudem erfuhren wir, wie man Kinder und Jugendliche in bestimmten Altersbereichen betreuen sollte. Nach dem Mittagessen erfuhren wir mehr über die Grundlagen der Sportbiologie und die Auswirkungen des sportlichen Übens auf den Organismus. Da die letzten beiden Tage sehr anstrengend waren und kaum Zeit für Erholung blieb, setzte Katja das Thema Entspannung mit auf den heutigen Tagesplan. Wir probierten verschiedene Atemtechniken aus, wobei der eine oder andere während der Phantasiereise so sehr entspannte, dass er in einen leichten Schlaf fiel.

Jugendliche drücken sich manchmal in Sachen Bewegung so aus: „Erst das Vergnügen (in unserem Fall die Entspannung), dann die Arbeit!“. Die Arbeit bestand heute aus den gestern vorbereiteten Projekten, von denen wir heute die ersten beiden durchführten. Vor dem Abendessen war die erste Gruppe mit Gwendolin, Pauline, Florian und Marc dran. Sie führten ein paar „Schulhof- und Pausenspiele“, die wir zukünftigen Schülerassistenten mit jüngeren Kindern durchführen können, mit uns durch.

Nach dem sehr ausgiebigen Abendessen ging es an das von André, Oliver, Rebekka und Lea vorbereitete Sportturnier, welches leider nicht ganz glimpflich ausging. Nach der Versorgung der Verletzten und dem Aufräumen der Halle fanden auch die letzten den Weg auf die Zimmer.

Lea und Hanna

 

 BLOG 15.10.2015 – Donnerstag

 

Der heutige Tag begann sportlich! Unter der Aufsicht von Lars (der sich freundlicherweise bereit erklärt hatte, mit uns Frühsport zu machen) durften wir eine Vielzahl von erschöpfenden Übungen ausführen, die den Kreislaug in Schwung brachten und die Lebensgeister weckten.

Nach dem Frühstück begannen wir mit der ersten, hochinteressanten Theorieeinheit zum Thema Sportbiologie. Wir erfuhren sehr viel über Muskeln, was wirklich sehr lehr- und aufschlussreich war. Ebenso standen Themen wie das Skelett, die Gelenke sowie Dehnung und Kräftigung auf dem Programm. Letzteres sollte uns auch in der nachfolgenden Praxiseinheit beschäftigen, denn uns wurden verschiedene Übungen diesbezüglich gezeigt, die wir in Zukunft in das Training integrieren können.

Auch danach bereicherten wir uns mit einer Theorieeinheit und dazugehöriger knallharter Praxis. Es ging um Trainingsmethoden der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten. Im Praxisteil lernten wir die Koordinationsleiter fürchten- oder anders gesagt: gewisse Leute ließen sie uns das Fürchten lehren.

Nach der Vesperpause standen die hervorragend organisierten Staffelspiele auf dem Plan. Wir wurden in jeder Hinsicht gefordert, hatten aber durchaus auch unseren Spaß dabei. Für mich war es eine völlig neue Erfahrung, mit einer Zeitung einen Tischtennisball zu bewegen, ohne diesen zu berühren- eine der vielen kreativen Ideen der Organisatoren.

Im Anschluss an das letzte wohltuende Abendmahl des Lehrgangs gab es eine jugendgemäße Abschiedsparty mit geselligen Spielen. Unangefochtener Höhepunkt der Festivitäten: DAS IMPROVISATIONSTHEATER! Die Geschichten waren schräg und lustig!

Weniger lustig, dafür genauso schräg und ein wenig schlammiger war die nachfolgend stattfindende Nachtwanderung. Von merkwürdigen Gruselgeschichten zu noch merkwürdigeren Gestalten geführt, konnten wir den Wald um die Sportschule in herbstlichen Nebelschwaden genießen. Spaß hatten wir auf jeden Fall, da wir über weite Strecken keine Taschenlampen verwenden durften, was zu einer angenehmen und schaurigen Stimmung geführt hat. Ein schönes Ende eines sehr gehaltvollen vorletzten Tages.

Vincent